Zähne putzen

Zähne putzen und Gift schlucken

Im "Zeit-Punkt" Nr.58, September 2001 (dem Thema Wasser gewidmet) ist - mit dem Untertitel "Fluor, ein amtlich sanktioniertes Gift" - folgender Text erschienen:
Wenn du einkaufst und dabei an Zahnpflege denkst (in Warenhaus, Konsum, Drogerie, Apotheke), dann achte gut darauf, was dir als Zahn-Spülmedikament angeboten wird, sei es Colgate, elmex, ACT oder andere. Es sind zum Teil hochgradige Gifte. Du merkst das allerdings nicht, wenn du damit die Zähne putzst. Du merkst nicht, wie du dabei vorzeitig alterst.

Von den Fluoriden, mit denen du spülst, die du aber nicht ausspuckst sondern schluckst, bleibt ein Teil in den Geweben hängen: im Zahnschmelz (so die löbliche Absicht), aber auch im Zahnbein, im Skelett und in andern Organen. Die Stoffbilanz ist negativ. Der Fluorgehalt der Gewebe steigt mit dem Alter. Fluor-Medikamente beschleunigen diesen Alterungsprozess. Auf den Packungen sind die Konzentrationen der Inhaltstoffe meistens nicht angegeben, wohl aber Dosis-Empfehlungen, meist 1 oder 2 mal täglich. Die zahnärztliche Empfehlung (und Warnung!) hiess ursprünglich 2 mal jährlich, gelegentlich auch 6 mal jährlich. Demnach bedeutet 2 mal täglich eine 365-fache Überdosierung eines aggressiv schmelz-zersetzenden Medikaments! Der Slogan "Fluor härtet den Zahn" ist falsch. "Fluor zersetzt den Zahn" ist die Wirklichkeit. Das hatten Fluoridierungspioniere, u.a. Prof. Hans-Rudolf Mühlemann an der Universität Zürich schon 1967 beschrieben. Der Vorgang heisst Demineralisierung. Die Absicht ist, de-mineralisierten Zahnschmelz hoch-fluorhaltig zu re-mineralisieren.

Was die "Harmlosigkeit" von Fluoriden angeht: Die Halbliter-Flasche Colgate Total enthält eine für ein Kind möglicherweise tödliche Dosis. In Österreich ist 1976 ein zweijähriges Kind gestorben, nachdem es "an die 200" Fluor-Tabletten geschluckt hatte. Der beigezogene Arzt hatte die Schwere der akuten Vergiftung darum nicht erkannt, weil die Werbung Fluoride notorisch als harmlose Stoffe propagiert. Darum musste das Linzer Landesgericht den Arzt vom Vorwurf fahrlässiger Tötung freisprechen. Das Bundesamt für Gesundheit in Bern hatte sich aber geweigert, diesen Todesfall ernsthaft zu prüfen. Es hatte sich für die Giftklassen-Wahl allein an der letalen Rattendosis orientiert und unser Gesuch nicht berücksichtigt, Natriumfluorid von der (damals) dritten in die zweite Giftklasse umzuteilen. (nux-Nrn 37/38 und 39, 1985)

Wir (mit mir Rudolf Ziegelbecker) sind bekannt geworden als Kritiker und Ablehner der These von der Fluoridprophylaxe, gestützt auf eigene Analysen und auf den Befund des Gesundheitsamtes Basel-Stadt von 1974, der weder eine prophylaktische Wirksamkeit noch einen Nachweis von Unschädlichkeit in der Fachliteratur bestätigt sah.

Nun mögen Zweifel in dir aufsteigen ob unserer hartnäckigen Kritik: Kann denn falsch sein, was öffentlich, behördlich, wissenschaftlich seit Jahrzehnten für richtig, für wirksam, für "segensreich, der Natur abgelauscht", für unschädlich erklärt und vielen Menschen unausweichlich mit dem Trinkwasser einverleibt wird? Wenn du der Sache auf den Grund gehst, wirst du überwältigt von der Unzahl von Berichten, die die Fluoridierung empfehlen. 1967 waren im sog. wissenschaftlichen Fluor-Karies-Schrifttum rund 35 000 Titel registriert. Seither sind es vermutlich weit über 100 000. Ein grosser Teil davon enthält Abgeschriebenes, das Abschreiber von Abschreibern abgeschrieben haben. Autoren und zuständige Stellen haben sich davor gedrückt, dokumentierte Mängel und Fehler kritisch zu überprüfen und daraus die nötigen Konsequenzen zu ziehen - - auch  auf höchster Warte:

"Trotz der überwältigenden Beweise dafür, dass kleine Mengen Fluorid die Häufigkeit von Karies signifikant erniedrigen, und das ohne gesundheitliches Risiko, ist diese öffentliche Gesundheitsmassnahme nicht in dem Mass installiert worden, wie sie es verdient hätte. Das ist zum Teil die Folge der oft fehlgeleiteten Opposition gegen Fluoridierungs-Programme . . . "
(Vorwort zu einem Bericht der WHO 1986; übersetzt von nux).

Gegen so viel Übermacht und gegen so tief eingeprägten (wissenschaftlichen) Glauben haben wir einen schweren Stand.

Die Zeitschrift "nux" hat dem Thema in den Jahren 1983 bis 1998 13 Nummern gewidmet. Wir werden das Fluor-Dogma sukzessive kritisch aufarbeiten.

Forum für verantwortbare Anwendung der Wissenschaft
(Forum for Resonsible Application of Science)
http://www.nux.ch